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HIV

Kurzinfo
Eine HIV-Infektion wird durch das Humane Immundefizienz-Virus übertragen. Zur Zeit leben in Deutschland ca. 74.000 Menschen, die mit dem HI-Virus infiziert sind. Die Gruppe mit dem höchsten Infektionsrisiko in Deutschland sind Männer, die Sex mit Männern haben.

 

Übertragung / Prävention
Am häufigsten wird HIV beim ungeschützten Anal- und Vaginalverkehr weitergegeben. Sperma, Scheidenflüssigkeit und Menstruationsblut können sehr viele HI-Viren enthalten. Die Schleimhäute im Enddarm und in der Scheide sind sehr empfindlich und können HIV leicht aufnehmen, ebenso die Innenseite der Vorhaut und die Harnröhre. Da Vaginal- und Darmschleimhaut viele HI-Viren enthalten können, gibt es beim Vaginal- und Analverkehr auch ein Risiko für den „aktiven“ (eindringenden) Partner. Andere sexuell übertragbare Infektionen erhöhen das HIV-Risiko: Durch entzündete Schleimhäute kann HIV leichter in den Körper eindringen oder hinausgelangen. Bei HIV-Infizierten enthalten entzündete Schleimhäute besonders viele HI-Viren. Das Risiko wird durch Kondome verringert. Für weitere Infos zu Risikominimierungsstrategien wende dich an die Berater bei Pudelwohl.

 

Diagnose / Therapie
Durch einen HIV-Antikörpertest kann nach 12 Wochen sicher eine HIV-Infektion diagnostiziert oder ausgeschlossen werden. Mit Highly Active Antiretroviral Therapy (HAART) wird die medikamentöse Kombinationstherapie aus mindestens drei antiretroviralen Wirkstoffen bezeichnet. Ziel von HAART ist, den Ausbruch des Krankheitsbildes AIDS hinauszuzögern. Eine erfolgreiche HAART drückt die Viruslast (Konzentration des HI-Virus im Blut) unter die Nachweisgrenze, woraufhin die CD4-Zellwerte wieder ansteigen und damit das Immunsystem gegen opportunistische Infektionen und andere AIDS-definierende Erkrankungen gestärkt wird.

 

Quelle: www.aidshilfe.de

 

Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und ersetzt keine persönliche Beratung.